Im Herzen Brühls, in unmittelbarer Nähe zum Weltkulturerbe Schloss Augustusburg und dem Max-Ernst-Museum, liegt die Christuskirche. Sie ist das Zentrum des 1. Pfarrbezirks „Mitte" und Heimat der Wochengottesdienste, Konzerte und Gemeindegruppen.

Kontakt & Öffnungszeiten

Christuskirche

AdresseMayersweg 10, 50321 Brühl
GottesdiensteSonntag 10:15 Uhr
Ansprechpartner
Renate Gerhard
Pfarrerin
Sofia Fakesch
Küsterin

Offene Christuskirche

Dank der Ehrenamtlichen des Kreises „Offene Kirche" ist die Christuskirche ganzjährig zu folgenden Zeiten zur Besinnung und Besichtigung geöffnet:

  • Dienstag – Freitag: 10–12 Uhr und 14–16 Uhr
  • Sonntag: 14–16 Uhr (und zum Gottesdienst)

Die Kirche ist barrierefrei zugänglich — ein barrierefreier Eingang steht rechts vom Hauptportal zur Verfügung.

Mehr Infos zur offenen Kirche: Offene Christuskirche →

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Kirchen erzählen von Gott … und den Menschen
Baugeschichte der Christuskirche

Der erste evangelische Gottesdienst in der (Bischofs- und) Schlossstadt Brühl wurde 1834 gefeiert. Es war ein Militärgottesdienst für die preußischen Soldaten, die aus allen Teilen des preußischen Staatsgebietes her stammten. Danach kam alle drei Monate der evangelische Pfarrer mit der Postkutsche aus Köln nach Brühl zum Gottesdienst.

Mit der zunehmenden Industrialisierung der Region kamen immer mehr evangelische Christinnen und Christen nach Brühl. Ein Raum im Schloss, der der Gemeinde zunächst als Kirchsaal diente, erwies sich auf Dauer als zu klein.

Im Jahr 1855 wurde die Gründung der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl durch das Konsistorium bestätigt, am 21. September 1888 konnte die neugotische Christuskirche am Mayersweg eingeweiht werden.

Durch einen Bombenangriff am 4. März 1945 wurde die Kirche mit dem gesamten Inventar und den von Karl Leopold Melchior entworfenen Fenstern bis auf den ebenfalls schwer beschädigten Turm zerstört.

Nach Kriegsende konnten die Gottesdienste zunächst in der Orangerie im Schloss stattfinden. Mit großer Unterstützung durch die Gemeinde konnte die Kirche wieder aufgebaut und am 11. November 1951 durch Präses D. Heinrich Held wieder eingeweiht werden.

Die Nachkriegsjahre erlaubten hinsichtlich der Baumaterialien und Finanzen zunächst im Inneren und Äußeren nur die einfachste Ausführung. Anfang der sechziger Jahre wurde der Bildhauer Helmuth Uhrig (Stuttgart/Arnoldshain) mit der künstlerischen Gesamtkonzeption des weiteren Ausbaus beauftragt.

In der Gesamtheit und Geschlossenheit biblisch-kirchlicher Darstellungen, zu denen die Glasfenster, Skulpturen aus Stein und Holz sowie die gewebten Antependien gehören, zählt die Christuskirche in Brühl zu den besten Beispielen ikonologischer Gestaltung der neueren Zeit im evangelischen Bereich.

(Texte teilweise zitiert nach:

Die Christuskirche in Brühl und ihre Bilder. Eine Führung durch die Kirche und ihre Ikonologie von Karl Kenntner)

Einen Eindruck der Gestaltung der Christuskirche vermittelt Ihnen unser Rundgang Christuskirche

„… denn für dich streiten die Cherubim“ – Installation in der Seitenkapelle